WordPress: erste Schritte nach der Installation

Wordpress installieren

Lass mich raten: Du bist gerade dabei, deinen ersten WordPress Blog zu erstellen und hast WordPress installiert. Und jetzt weißt du nicht, wie du weitermachen sollst?

Bleib cool. An diesem Punkt stand auch ich mal. Aber keine Angst. Es ist wirklich einfach.

Ich zeige dir alles! Lass uns deine ersten Schritte in WordPress gemeinsam tun. Mit dieser einfachen Anleitung wird das ein echtes Kinderspiel.

Schritt 1: Beispiel-Seiten + Beiträge löschen

Wenn du WordPress installiert hast, dann werden Beispiel-Beiträge immer gleich mit installiert. Das macht WordPress automatisch. Viel steht dort allerdings nicht geschrieben. Die Seiten dienen nur als Beispiel, um zu zeigen, wie so ein Beitrag aussehen könnte.

Diese solltest du sofort löschen. Sonst werden diese bei Google indexiert. Sie sollen aber auf keinen Fall an Google gesendet werden. Schließlich sollen nur unsere eigenen Blogartikel bei Google gefunden werden. Also, weg damit. Wie du das machst, zeige ich dir in dem Video.

Lösche gleich auch alle Beispiel-Kommentare (Seitenleiste > Kommentare).

Schritt 2: Lege eine Standard-Kategorie fest

Wie du bestimmt schon einmal bemerkt hast, wird jeder Blogartikel einer Kategorie zugeteilt. Auf dem Bild unten siehst du ein gutes Beispiel. Hier werden Spaten getestet. Daher fällt dieser Artikel in die Kategorie „Spaten“.

WordPress Kategorie

Gehe also in der Seitenleiste auf Beiträge und dann auf Kategorien.

WordPress Kategorien

Auf der rechten Seite siehst du dann eine Kategorie, die „unkategorisiert“ heißt. Bearbeite diese, gib der Kategorie einen sinnvollen Namen und speicher das ab.

Später kannst du weitere Kategorien erstellen. Aber du stehst noch am Anfang. Daher weist du sicher noch nicht genau, welche Kategorien noch dazukommen.

Schritt 3: Lösche vorinstallierte Plugins

Beim Installieren von WordPress werden auch einige Plugins mit installiert. Auch hier wollen wir nur eigene Plugins installieren. Also, weg mit allen vorinstallierten Plugins.

Klicke dazu links in der Seitenleiste auf Plugins. Dann deaktivierst du alle Plugins. Anschließend kannst du sie nacheinander löschen.

Welche Plugins du für deinen Blog benötigst, erfährst du weiter unten. Aber hier solltest du erst einmal alles löschen.

Schritt 4: Installiere wichtige Plugins

WordPress Plugins installierenPlugins helfen dir dabei, deinen Blog besser zu gestalten. Das Inhaltsverzeichnis am Anfang dieser Seite habe ich mit einem Plugin hinzugefügt.

Also:

Installiere alle wichtigen Plugins. Hier habe ich einige Plugins aufgelistet, die meiner Meinung nach zu jedem Blog dazugehören. Schau dir zur Ergänzung auch das Video an.

Yoast SEO

Du hast sicherlich schon davon gehört, dass ein Blogartikel suchmaschinenoptimiert sein muss, um bei Google gefunden zu werden. Dabei hilft dir das Yoast SEO Plugin. Es ist genial. Es hilft dir dabei, gute Texte zu schreiben.

Wie du mit den Plugins arbeitest und diese richtig einstellt, zeige ich dir in einem anderen Artikel. Wichtig ist jetzt nur, dass sie erst einmal installiert sind.

Yoast SEO installieren.

Autoptimize

Autoptimize hilft dir dabei, deine Webseite schneller zu machen. Das ist enorm wichtig, weil eine schnelle Seite auf jeden Fall ein Rankingfaktor ist.

Table of Content Plus

Ein Inhaltsverzeichnis gehört in jeden Blog. Gerade dann, wenn du hochwertige Blogartikel schreiben möchtest, sollte ein Inhaltsverzeichnis nicht fehlen. Nur so finden sich deine Leser gut zurecht. Aber nicht nur das. Das hilft auch Google dabei, deine Seite besser zu verstehen.

Table of Contents Plus installieren.

Complianz

Kennst du diese nervigen Cookie-Banner? Natürlich, wer nicht? Tja. Leider ist es gesetzlich so geregelt, dass Besucher zustimmen müssen, wenn deine Seite Cookies verwendet. Und auch wenn du denkst, dass deine Seite keine Cookies verwendet. Sie tut das.

Mit dem Plugin Complianz kannst du ganz einfach so ein Cookie-Banner zu deiner Webseite hinzufügen.

Classic Editor

Ich verrate dir etwas: Früher hat WordPress den Classic Editor benutzt. Das ist nichts anderes, als die Oberfläche, wenn du einen neuen Beitrag schreiben möchtest.

Seit 2020 benutzt WordPress den Gutenberg-Editor. Schon beim Installieren von WordPress wird dieser mit installiert.

Ich hasse diesen Editor. Genauso, wie viele anderen Blogger. Das ist auch der Grund, weshalb der Gutenberg-Editor so schlecht bewertet ist. Du kannst es testen. Wenn es dir nicht gefällt, benutze einfach den Classic-Editor.

Classic Editor installieren.

WordPress Amazon Plugin

Wenn du Amazon-Produkte in deine Webseite einbinden willst, dann sollten diese Angebote schön aussehen. Zum Beispiel so, wie auf dem Bild unten.

Affiliate-Toolkit Starter

Das kannst du mit einem WordPress Amazon Plugin umsetzen. Darüber habe ich einem separaten Artikel geschrieben: WordPress-Plugins für Amazon.

Nachdem du die Plugins installiert hast, solltest du diese noch aktivieren. Sonst bringen sie dir nicht wirklich etwas.

Schritt 5: Ändere die Benutzereinstellungen

Gehe auf Benutzer und dann auf Profil. Hier solltest du die Sprache deines Blogs einstellen, in der du schreiben möchtest.

Der öffentliche Name wird immer am Anfang eines Blogartikels angezeigt. So kann jeder sehen, wer den Blogartikel geschrieben hat. Wähle hier den Namen aus, der angezeigt werden soll.

WordPress Benutzereinstellungen ändern

Zuletzt solltest du noch nach unten scrollen und dein Passwort ändern. Ich mache das jedenfalls immer so, weil ich gerne mein eigenes Passwort benutzen möchte.

Schritt 6: Stelle deine Seite auf HTTPS um

Jede Webseite sollte mit HTTPS verschlüsselt sein. Das ist wichtig, weil nur solche Seiten als sicher gelten. Auch für Google ist es wichtig, dass deine Seite sicher ist.

Stelle deine deshalb auf HTTPS um. Das kannst du tun, indem du auf Einstellungen und dann auf Allgemein klickst.

Gebe bei der WordPress-Adresse deine URL mit HTTPS ein, so wie du es auf dem Bild unten erkennen kannst.

WordPress Einstellungen Allgemein

Schritt 7: Erstelle einen Webseite-Titel

Jede Webseite hat einen Titel (Namen). Beim Titel der Webseite kannst oder solltest du den Namen deiner Domain benutzen. Den Untertitel kannst du löschen, außer du willst, dass er auf deiner Webseite angezeigt wird.

Mein Webseite-Titel sieht zum Beispiel so aus. Den Untertitel habe ich entfernt. Ansonsten wird er direkt unter dem Webseite-Titel angezeigt.

Webseite Titel

Manche Webseiten löschen entfernen auch den Titel. Stattdessen benutzen sie nur ein Logo. Nach dem Speichern musst du dich erneut bei WordPress einloggen.

Schritt 8: Webseite aus Google Index ausschließen

Solange du an deiner Seite herumschraubst, solltest du diese aus dem Google Index ausschließen. Was heißt das? Das heißt, dass deine bei Google nicht gefunden werden kann.

Und warum machen wir das? Wir machen das deshalb, damit keine minderwertigen Seiten bei Google indexiert werden. Oder Seiten, die sich vielleicht noch ändern. Schließlich wollen wir nur hochwertige Beiträge veröffentlichen.

WordPress Webseite aus Google Index ausschließen

Aber Achtung: Wenn du alles so weit eingestellt hast und deinen ersten Blogbeitrag veröffentlicht hast, dann solltest du den Haken wieder entfernen.

Schritt 9: Diskussionen einstellen

Normalerweise ist es so, dass Leser auf einem Blog Kommentare hinterlassen können. Über Einstellungen und Diskussionen kannst du festlegen, ob und unter welchen Bedingungen Leser einen Kommentar schreiben können.

Wenn du willst, dass Leser auf deinem Blog kommentieren können, dann empfehle ich dir, die Einstellungen wie auf dem Bild unten festzulegen.

WordPress Einstellungen Diskussionen

Kleiner Tipp: Kommentare können dazu führen, dass dein Blog mehr Vertrauen gewinnt. Das ist aber von Blog zu Blog unterschiedlich. Nicht bei jedem Blog sind Kommentare sinnvoll.

Ganz unten siehst du noch die Avatar-Einstellungen. Hier entferne ich den Haken auch immer. Das mache ich aus datenschutzrechtlichen Gründen. Das ist aber kein Muss.

Schritt 10: Permalinks richtig einstellen

Es gibt nichts Schlimmeres als schlechte Permalinks. Aber was sind Permalinks überhaupt? Ganz einfach: Das ist der Link, der in deinem Browser angezeigt wird.

  • Das hier ist ein guter Permalink: erik-bloggt.de/blog-erstellen/
  • Das hier ist ein schlechter Permalink: erik-bloggt.de/2021/02/blog-erstellen-?123

Gehe bei den Einstellungen auf Permalinks und wähle hier Beitragsname aus. Jetzt werden deine Links schön angezeigt.

WordPress Permalinks

Schritt 11: Installiere ein WordPress Thema

Jede Webseite hat ein bestimmtes Aussehen. Das Aussehen deiner Webseite kannst du über ein WordPress Thema festlegen.

Es gibt kostenpflichtige und kostenlose Themas. Als Anfänger würde ich dir zunächst raten, ein kostenloses Thema zu benutzen.

Es gibt Tausende Themas. Wähle dir am Anfang also ein Thema aus, welches

  • leicht zu bedienen ist
  • und eine schnelle Ladezeit hat.

Ich helfe dir bei der Auswahl. Hier sind 3 schnell ladende und leicht zu bedienende Themas:

Wie du ein Theme installierst, zeige ich dir in dem Video.

Schritt 12: Menü einrichten

Wie du das Menü einrichtest, habe ich im vorigen Video bereits erklärt. Hier ist die Kurzfassung für Leser. Gehe zunächst zu Design > Menüs.

  • Links (1) kannst du eine Seite oder einen Artikel zum Menü hinzufügen.
  • Bei den Einstellungen (2) setzt du den Haken wie im Bild.
  • Der Name des Menüs ist völlig egal. Den siehst sowieso nur du.
  • Zuletzt musst du das Menü nur noch abspeichern (3).

WordPress Menü einrichten

Schritt 13: Startseite festlegen

Zu den ersten Schritten in WordPress gehört eine Startseite natürlich dazu. Das kann eine statische Seite sein. Es kann aber die Seite sein, die deine letzten Beiträge zeigt.

Bei mir zum Beispiel zeigt meine Startseite meine letzten Beiträge an. Teste es. Klicke oben auf meiner Website auf das Logo und sieh nach.

So kannst du deine Startseite festlegen: Gehe zu Design > Customizer > Homepage-Einstellungen.

Hier kannst du auswählen, was deine Startseite anzeigen soll.

Schritt 14: Impressum & Datenschutz anlegen

DatenschutzEin Impressum ist Pflicht! Es gibt zwar immer noch Seiten ohne Impressum. Allerdings können diese teuer abgemahnt werden.

Erstelle also ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. schau dir dazu einfach das Video an. Dort erkläre ich es dir Schritt-für-Schritt.

Die Datenschutzerklärung musst du nicht selbst schreiben. Nutze dafür einfach einen Datenschutz Generator.

Zum kostenlosen Datenschutz Generator.

Wichtiger Hinweis: Du kannst bei WordPress Seiten und Beiträge erstellen. Beiträge erstellst du immer dann, wenn du Blogbeiträge schreibst, die von deinen Lesern gelesen werden sollen. Alles andere wird eine Seite (Impressum, Datenschutz, Über-mich-Seite, Kontaktseite).

Deine ersten Schritte in WordPress sind nun gemacht. Wenn du noch Fragen hast, lass mir ruhig ein Kommentar da. Ich antworte so schnell wie möglich.

Benötigst du Hilfe bei SEO? Mehr dazu findest du auf unserer Startseite: SEO Pforzheim.

Nach oben