Blogger werden & Geld verdienen | 5 Schritte zum eigenen Blog

Durch Erik
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Blogger werden

Wer hat noch nicht davon geträumt, Blogger zu werden und sein Geld damit zu verdienen? Vielleicht willst auch du Bloggerin oder Blogger werden, hast aber keine Ahnung, wie du das anstellen sollst?

Keine Angst. Ich selbst bin erfolgreicher Blogger und hatte damals denselben Traum. In dieser Anleitung zeige ich dir, wie auch du erfolgreicher Blogger werden kannst.

Allerdings solltest du dafür ein paar Voraussetzungen mitbringen. Schreiben alleine reicht leider nicht ganz aus. Erst, wenn du die wichtigsten Voraussetzungen erfüllst, solltest du mit dem Bloggen beginnen und deinen ersten Blog erstellen.

Was willst du mit deinem Blog erreichen?

Blog ist nicht gleich Blog. Es kommt ganz auf deine Ziele an. Willst du nur einen Blog erstellen, um deine Urlaube festzuhalten? Oder willst du damit auch Geld verdienen, um später sogar davon leben zu können?

Dieser Artikel eignet sich zum Beispiel nur für die Menschen, die es mit dem Bloggen auch wirklich ernst meinen und damit Geld verdienen möchten.

Für alle anderen wäre dieser Artikel hier nur verschwendete Zeit.

Blogger werden: Voraussetzungen

Ein paar Sätze zu schreiben reicht für einen Blog nicht aus. Da gehört schon etwas mehr dazu.

Wenn du Blogger werden möchtest, solltest du ein paar Voraussetzungen mitbringen. Wenn du diese nicht erfüllst, dann solltest du dir das mit dem Bloggen vielleicht noch mal gut überlegen.

1. Du schreibst gerne

SchreibenAls Blogger sollte man gerne schreiben. Das hier ist die absolute Grundvoraussetzung dafür, wenn man Blogger werden möchte.

Es gibt viele Gründe, um einen Blog zu starten. Geld verdienen ist einer der häufigsten Gründe, warum Menschen mit dem Bloggen anfangen.

Trotzdem: Wenn du nicht gerne schreibst, dann lass es lieber bleiben. Es wird dich sonst nicht glücklich machen. Das merken auch deine Leser. Nur wer gerne schreibt, kann die Texte für seine Leser interessant gestalten.

Glaub mir: Man merkt es, wenn ein Webseitenbetreiber nur schreibt, um Geld zu verdienen. Die Texte sind oft schlampig und hastig geschrieben worden. Es sind viele Affiliate-Links in den Texten eingebaut, damit Leser auf diese Links klicken. Oft sind solche Artikel auch sehr kurz, einseitig und nur wenig hilfreich.

2. Du kannst mit Kritik umgehen

Kritik, Mit Finger zeigenBeim Bloggen stößt man nicht selten auf Gegenwind. Oft gibt man beim Bloggen seine eigene Meinung auch außen ab. Nicht jeder ist aber derselben Meinung.

Manchmal hinterlassen Leser auch gemeine Kommentare, um ihren Ärger auszudrücken. Das kommt zum Glück aber nur selten vor. Meistens auch nur bei solchen Themen, wo die Meinungen stark auseinander gehen. Also keine Angst vor Kritik.

Wenn du überhaupt nicht mit Kritik umgehen kannst, dann solltest du dir das mit dem Bloggen vielleicht noch einmal überlegen.

3. Du hast Zeit zum Bloggen

Zeit, WeckerIch habe keine Zeit! Du kennst sicherlich auch Menschen, die diesen Satz ständig aussprechen.

Eines möchte ich gleich klarmachen:

Wenn du ständig keine Zeit hast, dann lass das mit dem Bloggen lieber bleiben. Du wirst es zu nichts bringen und verschwendest so nur noch mehr Zeit deines Lebens.

Aber wie viel Zeit braucht man, wenn man Blogger werden möchte?

Im Schnitt benötigst du 1 Stunde pro Tag. Das reicht meistens schon aus. Ob du jeden Tag 1 Stunde in deinen Blog investierst oder einmal in der Woche 6 Stunden am Stück arbeitest, bleibt dir überlassen. Mehr geht natürlich immer.

Ich zum Beispiel arbeite im Schnitt 2 – 3 Stunden pro Tag an meinen Blogs (ich habe schließlich mehrere). Trotzdem finde ich die Zeit dazu. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich es im Gegensatz zu vielen anderen mit dem Bloggen ernst meine.

4. Geduld ist wichtig

Geduld ist wichtig. Oft wollte ich das mit dem Bloggen schon aufgeben. Fast ein Jahr lang habe ich nichts verdient. Ich war kurz davor, alles hinzuschmeißen.

Plötzlich hatte ich meine ersten Erfolge. Mein Verdienst stieg pro Monat zwischen 50 und 100 Euro an. Und das jeden Monat. Stell dir vor, du verdienst plötzlich 100 €. Im nächsten Monat sind es schon 150 €, dann 250 € und so weiter. Klingt das nicht genial?

Unten siehst du ein Bild eines meiner zuletzt erstellten Blogs (2019 gegründet). Du siehst also, dass ich bis zum 07/2020 viel Geduld mitbringen musste. Was danach passiert ist, siehst du ja selber.

Geld verdienen mit Adcell

Meine Einnahmen über das Partnerprogramm Adcell.de

Aber dafür ist Geduld gefragt. Das haben viele Menschen nicht. Ohne Geduld solltest du das mit dem Bloggen lieber sein lassen.

5. Fotografieren

FotografierenBlogs ohne Fotos sind keine Blogs. Menschen lieben Fotos. Das macht den ganzen Blog gleich viel leserlicher.

Natürlich gibt es kostenlose Bilder, die man herunterladen und auf dem eigenen Blog verwenden kann. Viel besser sind aber eigene Fotos.

Auch Google merkt es, wenn man eigene Fotos benutzt. Das erhöht auch die Qualität deines Blogs. Zum Fotografieren sollte man bereit sein. Dazu muss man kein Fotograf sein. Schließlich startet man immer klein.

Wer zusätzlich auch YouTube machen möchte, sollte außerdem auch filmen können.

6. Unterstützung von Freunde und Familie

Es gibt Menschen, die haben mich ausgelacht, als ich mit dem Bloggen begonnen habe. So was tut weh. Vor allem deshalb, weil sie damit ausdrücken, dass du eine Pfeife bist und es sowieso zu nichts bringst.

Blogger zu werden wird umso schwieriger, desto mehr Menschen sich gegen dich stellen. Wenn deine Freunde und deine Familie dich unterstützt, dann hast du echt Glück.

7. Du musst Geld investieren

Geld, GeldsackWer nicht dazu bereit ist, wenigstens 5 – 7 Euro im Monat für seinen eigenen Blog zu investieren, der kann es mit dem Bloggen nicht allzu ernst meinen.

Sicherlich gibt es auch Plattformen, wo man sich einen kostenlosen Blog erstellen kann. Diese sind aber mit vielen Nachteilen verbunden.

Investiere diese kleine Summe, wenn du es ernst mit dem Bloggen meinst.

Das benötigst du zum Bloggen

Um Blogger zu werden, benötigst du allerdings auch ein paar Werkzeuge, die dich bei deiner Arbeit unterstützen. Denn mit dem Schreiben ist nicht alles getan.

Eine gute Kamera

Um Fotos auf deinem Blog zu veröffentlichen, benötigst du eine gute Kamera oder ein Handy mit einer guten Kamera. Für den Anfang reicht ein gutes Handy meistens aus.

Ich selbst benutze eine Kamera. Diese muss auch gar nicht teuer sein. Bereits für 400  – 500 Euro kannst du dir eine gute Kamera zulegen, die gute Bilder und Videos macht.

Ich habe mir zum Beispiel die Panasonic Lumix DMC G70 zugelegt. Eine echt geniale Kamera. Für den Preis gibts es kaum etwas besseres.

Wenn du auch Videos erstellst, benötigst du zusätzlich noch ein gutes Mikrofon. Die in der Kamera integrierten Mikrofone sind meistens schlecht. Einen guten Sound bekommst du, wenn du dir ein gutes Ansteckmikrofon oder ein Tischmikrofon zulegst.

Einen Computer

Normalerweise sollte es klar sein, dass man als Blogger mit einem Handy nicht weit kommt. Wenn du keinen Computer hast, dann solltest du dir einen zulegen oder das mit dem Bloggen lieber lassen.

Ein Computer ist also absolut wichtig. Wenn du Bild- und Videobearbeitung machen möchtest, dann benötigst du einen guten Computer, der dafür geeignet ist.

Ich habe mir dafür zum Beispiel einen Gaming-Computer zugelegt. Der hat eine gute Grafikkarte. Die benötige ich besonders für die Videobearbeitung.

Ein Laptop geht natürlich auch.

Ein Bildbearbeitungs­programm

Bilder müssen bearbeitet werden. Besonders dann, wenn du sie selber machst. Dafür musst du auch kein Geld ausgeben. Ich nutze das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm Gimp.

Und keine Angst, es ist wirklich leicht, damit zu arbeiten und schnell erlernt.

Zusätzlich benötigst du PowerPoint. Wenn du Microsoft Office nicht besitzt und auch kein Geld dafür ausgeben möchtest, dann kannst du auch die kostenlose Alternative LibreOffice benutzen.

Videobearbeitung

Wenn du auch Videos erstellen möchtest, dann benötigst du ein Videobearbeitungsprogramm. Schließlich musst du deine Videos später schneiden. Stellen, wo du zum Beispiel stotterst, müssen herausgeschnitten werden.

Ich benutze das Programm VideoPad von NCH, um meine Videos zu schneiden. Man kann es für wenige Euros pro Monat benutzen oder die lebenslange Lizenz erwerben.

SEO (Suchmaschinen­optimierung)

Keine Angst! Vor SEO musst du keine Angst haben. SEO erlernt man mit der Zeit. Natürlich muss man sich damit auseinandersetzen. Aber es kommt ganz darauf an, wie man es macht.

Auf eigener Faust wirst du etwas länger brauchen, um es dir anzueignen. Mit einem guten Online-Kurs kannst du es in einer kurzen Zeit lernen und schneller deine ersten Einnahmen generieren.

In meinem SEO Online-Kurs zeige ich dir, wie du deine Artikel so schreibst, dass sie bei Google ganz oben ranken.

Kleingewerbe

Wenn du Geld verdienst, musst du natürlich auch ein Gewerbe anmelden. Es ist aber leichter, als du denkst.

Am Anfangs solltest du ein Kleingewerbe anmelden. Das geht echt schnell. Dafür musst du gerade mal 2 Blätter ausfüllen. Das kostet dich gerade einmal 20 Euro, vielleicht auch etwas mehr.

Am Ende des Jahres musst du keine Bilanz erstellen oder so. Eine einfache Einnehme-Überschuss-Rechnung reicht dem Finanzamt völlig aus, solange du nicht mehr als 24.500 € im Jahr verdienst.

Erst wenn es mehr wird, musst du ein richtiges Gewerbe anmelden. Aber bei dem Geld lohnt es sich dann auch, stimmts?

Kleiner Tipp: Ich habe mein Kleingewerbe damals erst dann angemeldet, sobald ich meine ersten Einnahmen generieren konnte.

Blogger werden: so gehts

Kommen wir nun zum wichtigen Teil. Wenn du die Voraussetzungen erfüllst und die nötigen Werkzeuge besitzt, dann bist du der perfekte Blogger-Kandidat.

Es fehlen nur noch 3 simple Punkte, die du befolgen musst.

Ziel setzen

Blogger müssen sich Ziele setzen. Sonst wird das nichts.

  1. Das erste Ziel sollte es sein, dein Vorhaben in die Tat umzusetzen.
  2. Ein weiteres Ziel ist dein Verdienst. Bitte bleibe realistisch. Einige Blogger setzen sich das Ziel, innerhalb weniger Monate bereits finanziell unabhängig zu sein. Das funktioniert natürlich nur im Traum. Bleibe realistisch oder lass es bleiben. 1.000 € im ersten Jahr kann man schaffen. Mehr ist definitiv nicht drin, außer du entdeckst eine Marktlücke.
  3. Als Drittes solltest du dir das Ziel setzen, das Ganze auch wirklich durchzuziehen. Niemals aufgeben, sondern immer weiter machen.

Blog erstellen

Du bist dir immer noch sicher, dass du Blogger werden möchtest? Dann gratuliere ich dir. Jetzt geht es darum, deinen ersten Blog zu starten. Mache das am besten mit WordPress! Wer wirklich etwas vom Bloggen versteht, nutzt WordPress.

Dafür habe ich eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt: Blog erstellen mit WordPress Anleitung.

Regelmäßig schreiben

Wer nicht schreibt, kann sich meiner Meinung auch nicht als „Blogger“ bezeichnen. Wenn du deinen ersten Blog installiert hast, musst du regelmäßig schreiben.

Am Anfang solltest du jede Woche einen Blogartikel veröffentlichen. Nach ein paar Monaten kannst du jede zweite Woche einen Artikel schreiben. Wichtig ist nur, dass du regelmäßig schreibst.

Wie kann man mit einem Blog Geld verdienen?

Die häufigste Methode, um dem eigenen Blog Geld zu verdienen, sind Affiliate-Partnerprogramme. Man wirbt also für andere Produkte und bekommt für jeden Verkauf eine Provision.

Amazon ist eines der bekanntesten Affiliate-Partnerprogramme. Aber es gibt noch einige andere Möglichkeiten:

  • Affiliate-Marketing (z. B. Produkte für Amazon bewerben)
  • Linkverkauf
  • Kooperationen
  • Dienstleistungen anbieten
  • Werbebanner
  • eigene Produkte verkaufen (E-Books oder Online-Kurse)
  • VG Wort
  • Spenden sammeln
  • AdSense

Aber mach dir an der Stelle noch keinen Kopf darüber. Wenn du Blogger wirst, wirst du später automatisch herausfinden, wie man Geld verdienen kann und welche Möglichkeit am besten zu dir passen.

Benötigst du Hilfe bei SEO? Mehr dazu findest du auf unserer Startseite: SEO Pforzheim.